Unter dem Leitmotiv „Die große Einfachheit der Form ist etwas Wunderbares.“ – notiert von Paula Modersohn-Becker während ihres Paris-Aufenthalts 1903 – zeigt die Gemeinde Worpswede anlässlich des 150. Geburtstags der Künstlerin eine Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus. Im Zentrum der Schau steht der künstlerische Dialog zwischen Modersohn-Beckers Werk und zeitgenössischen Positionen 7 ausgewählter Bildhauerinnen.
Das vorwiegend intuitive und offene Arbeiten stehen bei der Künstlerin im Vordergrund, wobei thematisch Mensch und Natur fortlaufender Teil der Abbildungen sind, ob abstrakt oder fotografisch. Das prozessorientierte setzt sich auch in der diversen Anwendung von Techniken und Materialien um.
Treffpunkt Worpswede 5, dass sind Thorsten Becker aus Berlin, Clarissa Dietrich aus Bremen, Margund Smolka aus Berlin, Charles Vreuls aus Amsterdam sowie David Didebulidze aus Worpswede und Peter-Jörg Splettstößer, die sich in Worpswede in der Galerie Altes Rathaus für einen künstlerischen Austausch treffen.
Das Haus zieht sich von Anfang an durch das künstlerische Schaffen von Katrin Schütte.
Das 3. Worpsweder Artfestival steht unter dem Leitmotiv „über:windungen“ und folgt den Randlage Artfestivals „Lebe Dein Ändern“ (2019) und „Wahlverwandtschaften“ (2021/22).Unter primärer Einbeziehung von Kunstorten in und Kunstschaffenden aus Worpswede und der Region soll zeitgenössische Kunst mit einem kollaborativen Ansatz als Gesamterlebnis verhandelt werden. Eingeladen wurden zunächst Künstler:innen verschiedener Disziplinen und jeden Alters aus Worpswede und der Region. Neben über 30 Worpsweder Künstler:innen wurden für das Festival auch externe Kunstschaffende eingeladen.