Unter dem Leitmotiv „Die große Einfachheit der Form ist etwas Wunderbares.“ – notiert von Paula Modersohn-Becker während ihres Paris-Aufenthalts 1903 – zeigt die Gemeinde Worpswede anlässlich des 150. Geburtstags der Künstlerin eine Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus. Im Zentrum der Schau steht der künstlerische Dialog zwischen Modersohn-Beckers Werk und zeitgenössischen Positionen 7 ausgewählter Bildhauerinnen.
Das vorwiegend intuitive und offene Arbeiten stehen bei der Künstlerin im Vordergrund, wobei thematisch Mensch und Natur fortlaufender Teil der Abbildungen sind, ob abstrakt oder fotografisch. Das prozessorientierte setzt sich auch in der diversen Anwendung von Techniken und Materialien um.
„Das Vergangene ist nie vergangen, und Erinnern heißt
immer auch, Verantwortung zu übernehmen. ”